Kurzgeschichten: Zur gespaltenen Jungfrau
Teil 1: Murdra
Teil 2: Das Messer
Teil 3: Rauch im Gebirge
Teil 4: Grüchte vom Kontinent
Teil 5: Groms Hand
Teil 6: Der hölzerne Wirt
Teil 7: Der Fremde
Teil 8: Der schwarze Krieger
Teil 9: Ped
Teil 10: Holz auf Stein
Teil 17: Der Neue

Willkommen im Gasthaus zur „Gespaltenen Jungfrau“!

Hier findet ihr eine Übersicht mit Links zu Kurzgeschichten rund um die Welt von Gothic 4. Diese Geschichten erzählen euch etwas über Land und Leute, Ereignisse die wahr sind oder vielleicht auch nur Gerüchte. Geschichten, wie man sie in Gasthäusern hört. Diese Serie von Kurzgeschichten direkt von den Entwicklern wird in regelmäßigen Abständen bis zum Release von Gothic 4 in verschiedenen Medien fortgesetzt werden Die Links zu den einzelnen Stories gibt es hier.

---Die Gespaltene Jungfrau

Die Gespaltene Jungfrau ist eine Taverne im Süden Stewarks. Sie liegt am Rande des Orkwaldes, dort, wo sich die alte Handelsstraße gabelt, die Stewark seit jeher mit Setarrif im Osten und Tooshoo im Süden Argaans, der größten der Südlichen Inseln, verbindet. Vom oberen Stockwerk der Taverne aus und auch durch die zahlreichen Lücken im morschen Bretterzaun hat der Besucher der Gespaltenen Jungfrau nicht nur einen guten Ausblick auf den finsteren Wald, sondern auch auf das tosende Meer, das nicht weit entfernt von der Taverne gegen das westliche Ufer Argaans brandet.

---Die Wirtin der Gespaltenen Jungfrau heißt Murdra. Sie ist feist, stämmig, motzig und derb; eine Frau mittleren Alters, mit der gar nicht gut Kirschen essen ist. Eines Tages – damals hieß die Gespaltene Jungfrau noch Zum Ackermann, was der Mann wollte, was aber unserer Wirtin gar nicht gefiel – wanderte Murdra über ein Geröllfeld oberhalb des Bluttals. Inmitten des Gerölls entdeckte sie eine uralte, ziemlich verwitterte Statuette. Eigentlich war von der Statuette gar nicht mehr viel zu erkennen, außer, dass es sich um eine Frau gehandelt haben musste und dass der Kopf in der Mitte geteilt war. Als Murdra die Statuette eine Zeit lang betrachtet hatte, sagte sie „Aha!“, denn sie erkannte glasklar, was die Statuette darstellte: Eine Jungfrau, der jemand den Schädel gespalten hatte, mit einer Axt. Das klingt nach Gästen , entschied Murdra und machte sich auf den Rückweg zur Taverne, fest entschlossen, den Ackermann zum Beliar zu jagen. Der Mann war schnell niedergebrüllt, hatte eh nichts zu sagen, und schon hatte die Taverne einen Namen mit Klang, zumindest in Murdras Ohren.

Neues von der Gespaltenen Jungfrau

In Zukunft wird regelmäßig zumindest einmal im Monat eine Kurzgeschichte, die in der Gespaltenen Jungfrau spielt, auf der Spellbound-Website (www.spellbound.de) angekündigt und auf einer der Webseiten zu Arcania – A Gothic Tale veröffentlicht werden. Der hier abgedruckte erste Teil führt die Gespaltene Jungfrau und ihre Wirtin, Murdra, ein. Die kommenden Tavernengeschichten erzählen nach und nach, was in den zehn Jahren geschieht, die zwischen Gothic 3 und Arcania – A Gothic Tale liegen. Die Leserin/der Leser wird in den Tavernengeschichten viele Figuren kennenlernen, denen sie/er später auch im Spiel begegnet; allen voran Murdra, die Wirtin der Gespaltenen Jungfrau.
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